Die schönste Form der Akzeptanz unserer Musik ist der Beifall des Publikums in unseren Konzerten. Applaus ist leider ein sehr vergängliches Geschenk. Konzertkritiken und auch Briefe mit schriftliche Rückmeldungen geben uns und auch Ihnen wichtige Hinweise, wie unser Programm bei unserem Publikum angekommen ist.
- Weihnachtliches Chorkonzert mit dem Berliner Gemischten Chor „Canto Ergo Sum“ in der Wünsdorfer Evangelischen Dorfkirche/ 6. Dezember 2008/Erschienen in der Märkischen Allgemeinen am 8.12.08
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“Ein auserlesenes, musikalisch anspruchsvolles Programm bot der Berliner Gemischte Chor „Canto Ergo Sum“ am Samstag in der Evangelischen Dorfkirche Wünsdorf. Der in der Region wohlbekannte, mit seinem Namen „Ich singe, also bin ich“ sich selbstbewusst fordernde Chor hatte weihnachtliche Chorliteratur ausgewählt von Heinrich Schütz bis John McCarthy, von europäischen Weihnachtsliedern, beginnend im 14. Jahrhundert bis zu amerikanischen Arrangements des 20. Jahrhunderts.
Wer das Ensemble von zurückliegenden Konzerten in Zossen, Sperenberg oder Wünsdorf kennt, war nicht überrascht, einen Chorgesang zu erleben, der sich durch seine Kultiviertheit des Vortrages auszeichnet, auch dort, wo sich von der Besetzung der Stimmgruppen her Probleme andeuteten. Der aktuelle Grund ist die grassierende Grippe, forciert durch temperaturmäßig ungeeignete Auftrittsorte, aber auch durch das entstehende Risiko, wenn man dankenswerter Weise auf junge Stimmen setzt, die beruflich bedingt nicht immer verfügbar sind. Die Vorteile jugendlicher Stimmen zeigten sich in Wünsdorf besonders in einem beglückend strahlenden Sopran. Hinzu kommt bei diesem Chor, dass in der gelösten Freundlichkeit der Mienen sichtbar wird, wie er mit und in dem Gesang lebt.
Ausgesprochenen Hörgenuss bereitete die Durchschaubarkeit der musikalischen Strukturen, die Ausgewogenheit der Stimmgruppen, die Unangestrengtheit des Vortrages auch bei Chorsätzen für Frauen- oder Männerstimmen allein, wobei die Herren wohl durchaus noch stimmliche Reserven hatten! Erfreulich gleichermaßen die Textverständlichkeit, was auch die inhaltliche Akzentuierung nachvollziehbar machte, wie bei dem heiter-besinnlichen „Kaschubischen Weihnachtslied“ mit Text von Werner Bergengruen. Welch wunderbar berührende Versprechen und Sehnsüchte des einfachen Volkes finden sich hier!
Man hatte den Eindruck, dass der Chor bei moderneren Chorsätzen erst so recht sein eigentliches Profil zeigen konnte. Es machte ihm offensichtlich Freude, Sätze mit komplizierteren musikalischen Strukturen gesanglich aufzubauen und stimmlich ins spannungsvolle Wechselspiel zu bringen. Zwanzig Titel umfasste das Konzert in der, wie Pfarrer Raschke zugab, eisigen Kirche. Jeder wohl hätte Verständnis gezeigt, wäre das Programm gekürzt worden. Denn wo sah man schon, dass Dirigenten – hier die Chorleiterin Yvonne Sterzenbach – differenzierte Zeichen kaum noch geben können, weil die Hände vor Kälte steif geworden sind.
Eine Besucherin dankte euphorisch einer Sopranistin für das Konzert und sagte“ Ich bewundere Sie alle, dass Sie durchgehalten haben!“ Die Antwort kam prompt: „Wir uns auch“. Pfarrer Raschke hofft auf ein Wiederkommen, was unbedingt zu unterstützen ist. Aber bitte hier nicht wieder im Dezember – auch aus Verantwortung für den Chor!”
Arno Neumann
- Evamaria und Gerhard Engel an CES / “Weiter so!” / 8. Dezember 2005:
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“Liebe Soprane, Alte, Tenöre, Bässe mit Yvonne an der Spitze!
Bevor Ihr morgen wieder an Eurem Weihnachtsprogramm weiterschleift und mit dem Abstand von ein paar Tagen nach dem Gehörten in Hohenschönhausen und Wünsdorf möchten Euch Evamaria und ich für zwei schöne Chorerlebnisse danken. Eine deutliche Steigerung vom ersten zum zweiten Mal! Was soll das erst am 18. Dezember werden?? Namentlich in Wünsdorf habt Ihr Euer Publikum bezaubert. Wunderschön ausgesungene Klänge, nur Weniges ein bischen veratmet, schöne Homogenität der Stimmen trotz der Besetzungsschwierigkeiten, eine(r) für alle, alle für eine(n)! Aufblühende Crescendi, ebenso intimes Piano, und ein Programm, das viel Frische hatte, gar nicht die meist zu hörende feierliche Melancholie zu Weihnachten. Schade, dass dies nur über einen überproportionalen Anteil an englischsprachigen Titeln möglich wird, aber so sind wohl die Deutschen, wenn es um ein Fest der Freude geht. Evamaria hat in der Nacht danach jedenfalls schlecht geschlafen, weil sie (Gottlob nur im Geiste!) ständig all die Lieder gesungen hat, die ihr aus dem Repertoire noch geläufig sind.Leute, die unserem privaten, nachbarschaftlichen Ruf zum Konzert gefolgt waren, äußerten sich begeistert. Wie Öl lief mir auch die emphatische Bemerkung einer Fremden hinunter, ich glaube gegenüber Steffi und Juliana bei der Kollekte: Sie sei gerade von einer Auslandsreise zurück und habe Chorkonzerte von Profis in den USA und wenige Tage zuvor in St. Martins of the Fields in London gehört. Sie könne nur sagen, CES könne sich mit denen jederzeit messen. Vielleicht ein Tipp für eine Chorreise nach England, Englisch für Ausländer müßte freilich noch weiter geübt werden!Wir wünschen Euch zwei weitere begeisternde Konzerte!Nicht auszudenken, wozu der Chor noch fähig wäre, wenn immer alle in den Proben wären und zur Stelle, wenn ein Auftritt ansteht. Trotz dieser versteckten Ermahnung stehe ich weiterhin zu meinem Fehler, mit dem Singen aufgehört zu haben. Es ist schön, auf die alten Tage einen guten Chor zu hören, seine Ausstrahlung zu erleben, und dabei die immerwährende Verbundenheit mit Euch zu empfinden. Siehe Betreff!
Herzliche Grüße und auf Wiedersehen am 18. Dezember sagen Euch Evamaria und Gerhard.”
- Auszug aus der Kritik zum 4. Sonntagskonzert in der Philharmonie aus dem Berliner Chorspiegel Nr. 133, Juni 2004
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“Nach der Pause erfreute der Gemischte Chor “Canto Ergo Sum” mit wunderbar vorgetragenen und interpretierten Werken. Der Chor vereint seit Herbst 2002 knapp 40 Sängerinnen und Sänger, die alle schon mehrjährige Erfahrungen im Chorsingen mitbringen. Unter der Leitung seines souveränen Dirigenten Wolfgang Roterberg erlebte man die Einheit von Chor und Dirigent als eine selbstverständliche Tatsache. Er schaffte es, hier Grenzen des Laienchores zu durchbrechen. Zu Gehör gebracht wurden Werke von Claudio Monteverdi, Maurice Durufle, Ralph Vaughan Williams und Henyk Mikolaj Gorecki. Hervorzuheben wären vor allem die hervorragend klingenden Frauenstimmen. Eine gekonnte und glückliche Lösung war auch die Tonangabe aus den Reihen des Chores – kurz, präzise und dezent. Das vierte Sonntagskonzert war insgesamt eine gelungene Veranstaltung mit hochklassigem Chorgesang.” Volker Groeling
- Kritik zum Konzert in Hohenschönhausen am 16.11.2003:
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“Vielen Dank für Ihr vollends gelungenes Konzert in unserer Gemeinde Hl. Kreuz zu Berlin-Hohenschönhausen. Wir Zuhörer konnten allen Sängerinnen und Sängern ansehen, daß diese mit großer Freude musizieren und sehr professionell ihr Repertoire darboten. Interessant war zudem, daß auch die “neuzeitlichen” Komponisten sehr “harmonisch” ihre Chorwerke gestalteten! Ein besonderer Höhepunkt war für mich neben “Dona nobis pacem” von U. Sisask unstrittig die Zugabe des getragenen Gospels im weiten Kirchenrund. Ihnen allen weiterhin viel Freude am gemeinsamen Singen wünscht.” Christian Staschill
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Kritik zum Konzert in Sperenberg am 09.11.2003:
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“Liebe Freunde der Musik, über das “Schlupfloch” Ihrer Internetseiten, die ich mit großem Interesse gelesen habe, möchte ich mich ganz herzlich für Ihr wunderbares Konzert in unserer Sperenberger Kirche bedanken. Es ist noch keine Stunde her und ich stehe noch ganz unter dem Eindruck Ihrer herrlichen Musik. Auf diesen Nachmittag freute ich mich schon geraume Zeit, da Ihrem Chor schon ein guter Ruf vorauseilt. Nun konnte ich mich mit eigenen Augen und vor allem mit eigenen Ohren überzeugen! Schon Ihr Gesang beim Einmarsch verhieß viel Gutes – diese Art eines Chores, zu erscheinen, hatte ich noch nicht erlebt und sie war sehr wirkungsvoll. Unglaublich, dass Ihr Chor erst ein Jahr besteht! Er ist von einer solchen Geschlossenheit, ein Meister der leisen Töne, aber auch ungemein kraftvoll. Sie “malen” mit Tönen. Ich möchte Ihnen ein großes Kompliment machen und Sie zu Ihrem hervorragenden Chorleiter beglückwünschen. Ihm und dem gesamten Chor wünsche ich Gesundheit und noch viel viel Freude beim Schaffen schöner Klang-Gemälde. Herzliche Grüße aus Sperenberg” Gabi Kruse (Schriftführerin der Chorgemeinschaft “Lyra” 1881, Sperenberg und seit 25 Jahren aktives Chormitglied).